heute am frühen morgen ab 5:17 war ich ein wenig neidisch auf alle menschen mit einer körpergröße von unter einem meter und etwa siebzig zentimetern...und ebenfalls auf alle menschen die überall und ohne große probleme schlafen können... einfach augen zu und ab ins reich der träume...das wäre wunderbar...
-> ich bin jacks vorgeschichte:
die lustige reisegruppe hmks (in zeiten global wütender krankheiten und pandemiepanik sei anzumerken dass dies keine ausprägung der maul- und klauenseuche darstellt...) machte sich mit unterstützung der öffentlichen verkehrsmittel (bahn) auf den weg ins befeindete ausland zum feiern...
mit einem der letzten züge hin und mit dem ersten wieder nach hause... die fahrtzeit von etwas mehr wie anderthalb stunden überbrückten wir mit bier und dem kollektiven niedermachen der saarländischen kultur, dem zum besten geben von schlechten witzen, vorurteilen, klischeedenken und anderen mentalen wie verbalen glanzleistungen...
-> ich bin jacks aufstrebende zukünftige elite deutschlands...
dass das pärchen (aus dem saarland...) welches am nachbartisch saß, nicht direkt amok gelaufen ist, grenzte beinahe schon an ein wunder...
h: wieviel einwohner hat das saarland eigentlich?
m: weiß ich nicht, aber glaube nur so drei oder vier familien...
frau am nachbartisch: wir haben etwas über eine million einwohner...
es folgte eine kurze pause in der uns schlagartig klar wurde, dass wir schon die ganze zeit im beisein von saarländern über saarländer gehetzt hatten... nonverbaler blickaustausch kombiniert mit grinsen und einem schluck bier überbrückte dann ein paar minuten...
zurück zur heimreise:
ich bin für die einführung von liegewagen bei zügen die früh morgens verkehren... ich bin ebenfalls für die abschaffung von unheimlich lauten durchsagen in zügen... und ich bin für selbstjustiz in fällen von offensichtlich absichtlichem anrempeln von körperteilen schlafender personen in zügen...
ich konnte nur die erste halbe stunde schlaf finden, halb aufrecht sitzend, bis mich eine durchsage der nächsten haltestelle wieder unsanft aus den träumen riss... die restliche stunde verbrachte ich mit der suche nach einer geeigneten schlafposition... sitzend ging nicht, liegend passte ich nicht auf eine sitzbank (ohne den gang zu versperren), für die fötushaltung war die sitzfläche zu schmal, kopf auf den tisch brachte ebenfalls nicht den erhofften schlaf...und natürlich wurde ich von fast jedem angerempelt, der ein- oder ausgestiegen ist...auch wenn meine füße unter dem tisch waren, schien es als herausforderung zu gelten, diese dann trotzdem nochmal anzurempeln...
-> ich bin jacks wutprobe
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Samstag, 7. November 2009
Donnerstag, 16. April 2009
ich bin jacks suizidärere tierwelt
heute war ich wieder mal äußerst produktiv auf der arbeit (nein, nicht ironisch gemeint) und hab einiges abgearbeitet...(ja, ich lobe mich mal selbst heute...)
ein teil davon führte mich heute auch auf den zug...so konnte ich auch die möglichkeit nutzen, mal wieder kollege lokführer über die schulter zu schauen...
ich hab selten soviel tiere außerhalb eines zoos oder tierparks gesehn...
früher in der fahrschule hat man ja gemeinerweise lernen müssen, dass alles tierische was unter die stoßstange passt (süße hoppelhäschen, nicht minder süße welpen, katzen, kleine hund-ratte hybriden, eichhörnchen... etc) nicht durch einen ausweichversuch gerettet werden darf...
damals für die ein oder andere weibliche anwesende im fahrschulungsraum in einer ersten "oooooh" mitleidssekunde unverständlich, aber die erklärung dass das leben des evtl entgegenkommenden und bei frontalaufprall getöteten autofahrers vorrang vor einem eichhörnchen hat, wurde dann irgendwann mehr oder weniger überzeugt hingenommen...
trotzdem nahmen sich sicher einige der anwesenden angehenden autofahrerinnen insgeheim vor, im falle eines falles nüsse im garten zu verteilen, um das eigene gewissen und den eichhörnchengott zu besänftigen...
zurück zum ausgangsthema: noch mehr wie beim autofahren gilt die "nicht ausweichen" regel auch für die bahn...eigentlich klar denn ausweichen ist unmöglich und so könnte man die regel umformulieren zu "für alles was abwaschbar ist und nur kleine dellen verursacht wird nicht gebremst"... rehe sind hier grenzwertig, laut diversen aussagen verursachen die viecher doch schon recht große dellen und wenn sie sich trotz warnsignal nicht überzeugen lassen, den gleisbereich zu verlassen, könnte ein auf sicherheit bedachter lokführer bremsen...
der ein oder andere wird jetzt evtl an die kollision eines ice mit diversen schafen in einem tunnel denken, die sich vor einiger zeit ereignet hat...ein schaf wäre hier kein thema gewesen, das hätte bei tempo 200 zwar ne ordentliche delle in die front geschlagen aber wäre dann als rotes stück schmodder in der landschaft geendet...aber bekanntermaßen macht die dosis das gift...
uns begegneten heute nur leichtsinnige fasane und träge katzen, beide fallen unter die kategorie "abwaschbar" und so wurde nicht gebremst...
immer mal wieder huschte ein fasan über die gleise, manchmal lief er auch mitten auf dem gleis vor dem zug her nur um in letzter sekunde wegzufliegen...teilweise wie in einem john woo film mit den tauben...
nachdem innerhalb weniger minuten der fünfte fasan nur knapp der frontscheibe entflogen ist, meinte der lokführer etwas genervt "die haben so viel platz links und rechts und trotzdem sind die blöden viecher IMMER nur auf gleisen!"
-> ich bin jacks cool cat
die krönung allerdings war eine grau getigerte katze, die schon von weithin sichtbar neben den schienen lag und als der zug kam, trottete sie mitten ins gleis, blieb dort stehn und schaute den zug an, der immer näher kam...ich glaube sie war sich der gefahr nicht wirklich bewusst und schien sich auch etwas zu langweilen...erst als wir nur noch geschätzte 15 meter entfernt waren, raffte sie sich auf und schlich seelenruhig von den gleisen...
-> ich bin jacks verlockendes saftig-grünes gras...
...und wachse immer nur auf der anderen seite...
ein teil davon führte mich heute auch auf den zug...so konnte ich auch die möglichkeit nutzen, mal wieder kollege lokführer über die schulter zu schauen...
ich hab selten soviel tiere außerhalb eines zoos oder tierparks gesehn...
früher in der fahrschule hat man ja gemeinerweise lernen müssen, dass alles tierische was unter die stoßstange passt (süße hoppelhäschen, nicht minder süße welpen, katzen, kleine hund-ratte hybriden, eichhörnchen... etc) nicht durch einen ausweichversuch gerettet werden darf...
damals für die ein oder andere weibliche anwesende im fahrschulungsraum in einer ersten "oooooh" mitleidssekunde unverständlich, aber die erklärung dass das leben des evtl entgegenkommenden und bei frontalaufprall getöteten autofahrers vorrang vor einem eichhörnchen hat, wurde dann irgendwann mehr oder weniger überzeugt hingenommen...
trotzdem nahmen sich sicher einige der anwesenden angehenden autofahrerinnen insgeheim vor, im falle eines falles nüsse im garten zu verteilen, um das eigene gewissen und den eichhörnchengott zu besänftigen...
zurück zum ausgangsthema: noch mehr wie beim autofahren gilt die "nicht ausweichen" regel auch für die bahn...eigentlich klar denn ausweichen ist unmöglich und so könnte man die regel umformulieren zu "für alles was abwaschbar ist und nur kleine dellen verursacht wird nicht gebremst"... rehe sind hier grenzwertig, laut diversen aussagen verursachen die viecher doch schon recht große dellen und wenn sie sich trotz warnsignal nicht überzeugen lassen, den gleisbereich zu verlassen, könnte ein auf sicherheit bedachter lokführer bremsen...
der ein oder andere wird jetzt evtl an die kollision eines ice mit diversen schafen in einem tunnel denken, die sich vor einiger zeit ereignet hat...ein schaf wäre hier kein thema gewesen, das hätte bei tempo 200 zwar ne ordentliche delle in die front geschlagen aber wäre dann als rotes stück schmodder in der landschaft geendet...aber bekanntermaßen macht die dosis das gift...
uns begegneten heute nur leichtsinnige fasane und träge katzen, beide fallen unter die kategorie "abwaschbar" und so wurde nicht gebremst...
immer mal wieder huschte ein fasan über die gleise, manchmal lief er auch mitten auf dem gleis vor dem zug her nur um in letzter sekunde wegzufliegen...teilweise wie in einem john woo film mit den tauben...
nachdem innerhalb weniger minuten der fünfte fasan nur knapp der frontscheibe entflogen ist, meinte der lokführer etwas genervt "die haben so viel platz links und rechts und trotzdem sind die blöden viecher IMMER nur auf gleisen!"
-> ich bin jacks cool cat
die krönung allerdings war eine grau getigerte katze, die schon von weithin sichtbar neben den schienen lag und als der zug kam, trottete sie mitten ins gleis, blieb dort stehn und schaute den zug an, der immer näher kam...ich glaube sie war sich der gefahr nicht wirklich bewusst und schien sich auch etwas zu langweilen...erst als wir nur noch geschätzte 15 meter entfernt waren, raffte sie sich auf und schlich seelenruhig von den gleisen...
-> ich bin jacks verlockendes saftig-grünes gras...
...und wachse immer nur auf der anderen seite...
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