Dienstag, 6. Juli 2010

ich bin jacks orthographische ironie

heute in der bahn:

typ a: "ey, wie schreibt man denn "trottel"?"

typ b: "wieso?"

typ a: "weil mein t9 blöd is, das will dass ich das mit "e" hinten schreib...also t-r-o-t-t-e-l ... "

typ b: "uh ja echt scheiße blöd das handy..."

-> ich bin jacks neologismuspetition:

pro "trottl"

ich hätte ein bild von den beiden machen sollen und bei der redaktion des dudens dafür plädieren sollen, dass es neben dem neuen wort "trottl" abgedruckt wird....

Montag, 5. Juli 2010

ich bin jacks abgrundtiefer hass I

-> ich bin jacks klugscheißmodus:

die tiefste stelle der erde ist mit knappen 11000 metern der marianengraben...

und der hass, den ich für die im folgenden erwähnten dinge hege, liegt noch ein paar kilometer darunter...

1.) anstehen

dieses jahr war ich wieder mit meinen kumpels b. und j. und anderen auf dem feucht-fröhlichen southside festival gewesen und in weiser voraussicht sind wir einen tag früher losgefahren... damit wir noch einen guten platz für die zelte kriegen und nach möglichkeit nicht mit der großen reisewelle ankommen...

-> ich bin jacks frischgebackener pustekuchen:

tausende andere dachten auch so, und so kam es, dass wir eine gefühlte ewigkeit in einer fünf meter breiten, völlig ungeordneten ellenbogengesellschafterschlange standen...und in diesem wust von pubertierenden besoffenen und gröhlenden kiffern verliert man mit zwanzig kilo unhandlichem gepäck schnell die anfänglich gute laune...

zitat j: "sei froh, es könnte noch schlimmer kommen...es könnte regnen..."

bleibt zu erwähnen, dass eine knappe viertel stunde später der himmel die schleusen öffnete und der regen einsetzte...(welcher auch für fast drei tage nicht mehr aufhören sollte, davon aber demnächst mehr...)

eigentlich dachte ich, meine laune könnte nicht noch schlechter werden, aber man wird ja auch öfters mal von sich selbst überrascht und siehe da...der regen und das dadurch auch stärker werdende gedränge drückte meine laune noch etwas tiefer...

aber ich habe es überlebt...

2.) mücken (und generell alles was flügel und mehr wie zwei beine hat)

anderes festival, anderer ort... ich versuchte des nachts ein wenig erholsamen schlaf zu finden nachdem rheinkultur so gut und auch anstrengend war... nur leider war außer meinen kumpels c. und b. noch ein weiterer allerdings ungebetener gast im zimmer...

man denkt an (oder vielmehr träumt von) nichts böses (bösem) und wird dann von einem "bsssssssssssss" sanft geweckt...gefolgt von einem kitzeln an körperstellen, die gerade nicht von der decke geschützt sind... (und bei den aktuellen temperaturen ist die decke eher zum festhalten da...)

-> ich bin jacks unbarmherzige tierwelt...

man schlägt noch im halbschlaf versunken kurz um sich, aber keine fünf minuten später geht es wieder von vorne los... um den angriffen etwas entgegenzusetzen hab ich schließlich die decke bis über den kopf gezogen, nur mit kleiner öffnung für nase und mund...was zwei direkte folgen hatte: a) man schwitzt wie blöd unter der decke weil es so warm ist und b) die mücke nimmt auch mit nase und mund vorlieb... so wurde ich dann kurz drauf wieder wach, weil das drecksvieh mir fast in den mund geflogen ist...

auch mein kumpel c. kämpfte gegen die plage an, wenn auch eher verbal: "scheißvieh!!!"

nach zwei stunden summendem terror hab ich mich dann ins wohnzimmer gelegt...

der geneigte leser wird sich nun fragen "warum hat er das nicht schon früher gemacht???"

die antwort ist einfach: das wohnzimmer ist eine etage höher und zwanzig grad wärmer im sommer... aber diese klimatische belastung nahm ich gerne auf mich wenn ich im gegenzug ruhig schlafen konnte...

allerdings dauerte es keine zwei stunden bis -genau-


"bssssssssssssssssssssss"...

-> ich bin jacks bittersüße rache...

eine viertelstunde später beendete ein lautes klatschendes geräusch meine qual und die mücke lag in komprimierter form auf dem boden und ich hatte endlich meine ruhe...

diese liste wird mit sicherheit fortgesetzt werden...

Mittwoch, 30. Juni 2010

ich bin jacks kulinarische schadenfreude

teil II des wochenendberichts...

das gestern erwähnte, immer wieder auftretende und meist siegende hungergefühl führte mich samstag, sonntag und auch montag nacht zielstrebig in verschiedene tempel der völlerei...

samstag:

ich war mit kumpel m und einigen anderen gegen mitternacht auf höhe eines schottischen klingenden aber dennoch kapitalistisch amerikanischen schnellfressambientes (im hiesigen slang auch "mäcces" genannt) als uns eingefallen ist, dass man ja noch eine kleinigkeit speisen könnte...

-> ich bin jacks männlicher entscheidungsfindungsprozess:

gedacht - besprochen - getan (gesamtzeit: drei sekunden)

wir nahmen platz und ich für meinen teil konnte wunderbar von der loge aus beobachten wie ein angestellter des restaurants alle die nach uns kamen, freundlich aber bestimmt bat, doch bitte woanders zu essen, denn das restaurant sei geschlossen... und so waren es mehr als fünfzehn menschen (dann hab ich aufgehört zu zählen) die verständlicherweise insistierten, dass man sie bediene, denn dort im restaurant seien ja schließlich noch welche am essen (ja...wir...)

genüsslich!

sonntag:

nach dem furiosen sieg über unsere freunde von der insel war ich abermals nachts unterwegs, diesmal in begleitung von freundin a um dem verlangen nach essen nachzugeben...und es war abermals gegen mitternacht, als meine wahl auf einen döner fiel...

-> ich bin jacks spontane fressentscheidung...

dort angekommen, musste ich feststellen, dass vom dönerspieß nichts mehr übrig war...gott (oder allah?) sei dank hatte der vorausschauende dönermann noch eine portion für nachtessensschwärmer wie mich aufgehoben und ich bekam meinen döner...und nahm zufrieden auf dem reichlich lädierten barhocker an der kleinen theke platz...

der döner schmeckte natürlich gleich noch viel besser, als -beflügelt und angeregt von meinem vorbild- diverse menschen (meist etwas alkoholisiert) ebenfalls auf die spontane idee "äääh ... geil... döner" kamen...

der freundliche dönermann leierte immer wieder den gleichen spruch runter "tut mir leid, ist alles aus, morgen wieder" ... eine reaktion war dann "aber der da (man zeigte dann auch auf mich) hat doch auch einen"

...ich hätte gerne geantwortet "ja, hab ich...und der schmeckt verdammt gut" aber ich hatte den mund voll...und mit vollem mund spricht man ja wie wir alle wissen nicht...

...der gentleman schweigt bekanntermaßen und genießt...

lecker!

montag:

selbe stadt, selbe uhrzeit, selbe begleitperson, selbes hungergefühl, anderes restaurant...

diesmal fiel meine wahl auf das gesund anmutende subwaylokal...man kann ja nicht immer nur von schnellem fettigem essen leben...

-> ich bin jacks gesundheitsfutterei...

es scheint gängige praxis zu sein, restaurants um mitternacht zu schließen, denn auch hier war ich einer der letzten gäste, die bedient wurden und konnte abermals von drinnen beobachten, wie jeder, der versuchte es den insassen gleichzutun, hoffnungsfroh gegen die geschlossene tür lief...und die hoffnung dann urplötzlich verstarb... in diesem fall war sie wohl nicht die letzte, die gestorben ist, sondern wurde von hunger und enttäuschung überlebt...

mit dem schadenfreude-hattrick im hinterkopf und dem sandwich im magen konnte ich dann äußerst zufrieden die bahn nach hause nehmen...

delikat!

Dienstag, 29. Juni 2010

ich bin jacks sommernächtliche fragestunde

überraschung...!

nein, jack ist nicht tot, er arbeitet nur gerade an einem weniger ehrgeizigen projekt... und das muss auch in bälde beendet sein... aus diesem grund die blogflaute der letzten wochen...

-> ich bin jacks unvermeidliche sinnfrage...

... die man sich irgendwann beinahe zwangsläufig stellt...

bringt es was, zum vierzehnten mal den menschentypus "checker" in all seinen facetten zu beschreiben?
sind meine erlebnisse in der großstadt wirklich so vielfältig und interessant, dass sie regelmäßig dem elitären kleinen ausschnitt der weltöffentlichkeit welcher hier liest, präsentiert werden können?

seit letztem wochenende weiß ich: ja!

wieso?

deshalb:

ich ging spät abends induziert durch meine ebenfalls beinahe unvermeidlichen hungerattacken durch die straßen der stadt, welche bedingt durch ein volksfest noch voller menschen waren...

der mond stand romantischerweise in voller pracht am himmel und leuchtete in einem angenehmen und schmuckvollen rot von oben auf die feiernden herab...

vor mir lief eine gruppe jugendlicher, die weder den eindruck machten, als wären sie übermäßig dem alkoholkonsum verfallen an besagtem abend, noch wirkten sie wie anfänglich erwähnte checker... bis die einzige dame in deren bunde plötzlich meinte "ey, der mond sieht ja geil aus, der leuchtet ja rot" ... (an dieser aussage allein ist noch nichts verwerflich...)

es antwortete dann einer der jungs mit der vollsten nur möglichen überzeugung "ja, das ist weil der mond jetzt grad von der sonne angestrahlt wird..."

-> ich bin jacks astronomische frage:

...und wie ist das sonst so, von was wird der mond angestrahlt wenn er gelb leuchtet? die shelltanke an der ecke???

um die sache korrekterweise aufzuklären und für alle die es interessiert:
steht der mond tief am horizont und / oder verdeckt die erde teilweise den mond, so bricht die erdatmosphäre den roten anteil des sonnenlichts und leitet diesen direkt auf den mond... der anteil der staubteilchen in der atmosphäre hat hier ebenfalls einen einfluss auf die färbung...

also auch an allen anderen tagen -wenn er gelb leuchtet- wird der mond zur überraschung einiger menschen ebenfalls von der sonne angestrahlt...

gegen halb eins nachts in einer der dankenswerterweise noch fahrenden sonderstraßenbahnen saß ich dann neben einem pärchen... er brüskiert sich lautstark über die lokalen brötchenpreise: "ich hab ein euro fuffzisch für drei brötchen bezahlt...für DREI brötchen... zwei kaiserbrötchen und eine schrippe...was sind das für preise...??? sagen wir mal...ein kaiserbrötchen hat fünfundsiebzisch cent gekostet...wie schweineteuer war dann die schrippe???"

-> ich bin jacks kognitive fragestellung:

in welchem backwarenregal steckte der junge mann, als seine schulklasse -mehr oder weniger aufmerksam- dem mathelehrer lauschte?

ich wüsste gerne, wo sich diese ominöse bäckerei befindet...und dann würde ich dort regelmäßig ein paar schrippen kaufen...es würde meiner finanziellen lage auf keinen fall schaden...

Sonntag, 18. April 2010

ich bin jacks verbundenheit mit der natur

oh...zweihundertster eintrag seh ich gerade...

dazu unterbreche ich doch mal kurz die selbstauferlegte pause und berichte über etwas, was mir letzte woche aufgefallen ist...

-> ich bin jacks fundstück der -letzten- woche...

aktueller bestandteil meines jobs ist es unter anderem, wieder diverse werbeaktionen zu planen und später auch entsprechend umzusetzen...dabei komme ich nicht drumherum auch die vielzähligen und vielfältigen kataloge verschiedener werbemittelanbieter zu durchforsten...es könnte ja etwas interessantes dabei sein...
folgendes ökologisch korrektes präsent für alle kleinen und großen naturfreunde hat mir letzte woche besondere freude bereitet, die durchaus gelungene beschreibung liest sich wie folgt:

"Ein sinnvolles und nützliches Präsent für alle Tierliebhaber und Ausdruck der Verbundenheit mit Natur und Umwelt. Maße 25 x 10 x 10 cm"

der ein oder andere fragt sich nun, was denn solch ein präsent sein könnte...nun... um dem kollektiven rätselraten ein ende zu bereiten hier die auflösung: ein vogelhäuschen zum selberbauen...natürlich aus holz...
dann können die kiddies wenn sie am wochenende ihren vater sehen dürfen, endlich mal weg von der playstation und ran an den basteltisch... krasse vogelhaus bauen...

zurück zum objekt ansich: damit man sich ein bild von besagtem ergebnis des bastelspaß machen kann, ist auch ein großformatiges bild im katalog zu finden...dies möchte ich dem geneigten leser nicht vorenthalten:



nun...was fällt einem auf?

ich finde, besser kann man seine verbundenheit mit natur und umwelt nicht ausdrücken als mit einem vogelhaus, in das man einen offensichtlich viel zu großen vogel stopft, dessen auge gerade noch so zum ausgang hinausschauen kann... und durch den der vogel auch folglich nie im leben wieder aus dem haus kommen kann...

und wieviel federn der vogel hat lassen müssen, als er für das foto durch den eingang gestopft wurde, sieht man am liebevollen arrangement vor und auf dem haus...

-> ich bin jacks falsche tierliebe...

Freitag, 9. April 2010

ich bin jacks kurze anmerkung

auf grund von intensiven universitären aktivitäten (ja, auch in den semesterferien) komme ich im moment leider nicht dazu, hier mehr zu schreiben... hoffen das ändert sich in den kommenden wochen wieder...

Freitag, 26. März 2010

ich bin jacks stilsichere uniformität II

nachdem ich mich HIER schonmal ausgiebig über die uniform der massen ausgelassen habe, dachte ich, dass mich nichts mehr schocken könnte...

aber wie sooft wird man eines besseren belehrt, denn heute morgen an der haltestelle sah ich acht homies mit kapuzenpullovern in verschiedenen pastellfarben (oft in der rosa ecke) ...

auf jedem rücken allerdings prangte zusätzlich ein gold oder silbern glänzender totenkopf mit diversem nicht näher zu identifizierendem gedöns...federn...herzen...waffen...gestrüpp (oder vornehm ausgedrückt "florale applikationen")...

leider hatte ich grad keine kamera zur hand...

-> ich bin jacks eigene modische meinung:

an alle *ich-zieh-mir-was-rosanes-mit-nem-glitzertotenkopf-drauf-an-weils-geil-is-un-ich-dann-auch-geil-bin-styler*: ES SIEHT SCHEISSE AUS!!!