-> ich bin jacks meteorologisches update:
da ist sie ja wieder, meine alte freundin die sonne...
um das kurze gastspiel ihrerseit genießen zu können, werde ich anstehende recherchearbeiten doch gleich mal unter freiem himmel durchführen...auch wenn ich weiß, dass ich mich dann wieder darüber aufregen werde, dass das display fast unlesbar ist... aber man muss auch mal abstrichte in kauf nehmen...
-> ich bin jacks floristisches update:
es hat sich ein brauner fleck auf einem der blätter gebildet...irgendwie wusste ich es...das kann kein gutes ende nehmen...mal schaun wie es weitergeht...
-> ich bin jacks technisches update:
noch läuft kollege laptop ohne murren...allerdings bin ich noch ein wenig skeptisch...
Dienstag, 8. September 2009
Montag, 7. September 2009
ich bin jacks längere schrecksekunde
vor knapp drei stunden in meinem bescheidenen anwesen: ich schaue interessiert eine dokumentation (quarks und co), als plötzlich und ohne vorwarnung mein laptop einen kapitalen absturz mit bluescreen erleidet (fachjargon: bsod oder bluescreen of death)... kam bisher meist nur dann vor, wenn er über alle maßen gefordert war...aber diesmal lief einfach nur die doku...vielleicht altersschwäche...
der automatische neustart funktionierte dann erstmal nicht, weil er beim hochfahren nicht über das altbekannte auswahlmenu mit dem abgesicherten modus hinauskam...
die standardlösung in diesem falle ist dann einfach das gerät ein paar minuten vom netz zu trennen und das ganze zu wiederholen (im fachjargon heißt das "switch off and on again")
dieses mal bootete der laptop ganz brav bis zu dem punkt an dem ich eigentlich meinen mauszeiger mit dem desktop erwartet hätte...aber nein, jäh wurde meine freude enttäuscht...es wurde direkt wieder neugestartet... dieses schauspiel habe ich mir dann noch fünfmal angeschaut und kam dann zu dem entschluss "das bringt so nix"...
abgesicherter modus und scandisk bis zum abwinken brachten auch keine neuen informationen, geschweigedenn erfolg...jeder normale bootvorgang endete in einem neustart...
-> ich bin jacks aufkommende ratlosigkeit...
ich habe dann erstmal alle zusatzgeräte abgestöpselt, wlan deaktiviert und nochmal versucht zu booten... und siehe da: mein mauszeiger und mein desktop begrüßten mich nach dem erfolgreich abgeschlossenen bootvorgang...
die freude war groß, ich begann wieder alles einzustöpseln, wlan anschalten... und zack: neuer bluescreen und neustart... da ich bis zu diesem zeitpunkt erst die maus per usb verbunden hatte und dann wlan aktiviert hatte, konnte es nur an einem dieser beiden liegen...
-> ich bin jacks messerscharfe diagnostik...
nach einigen versuchen stand fest: jedes mal wenn ich wlan per schalter aktiviert hatte, kam ein bluescreen mit einem irq-zuweisungsfehler...
ich begann schonmal eine datensicherung falls ich hätte formatieren müssen...
aber noch wollte ich mich mit diesem worstcase nicht anfreunden...und probierte alles mögliche aus... vom manuellen ändern der speicherzuweisung bis zum schrauben am irq...was nicht ohne weiteres möglich ist, sondern nur indirekt wenn man andere geräte stilllegt...
brachte alles nichts...
letzte möglichkeit war dann nur noch, den wlan adapter einfach mal komplett zu löschen und wieder neu zu installieren...
und siehe da: ich bin wieder online...
-> ich bin jacks universeller pragmatismus...
danke microsoft für diese kurzweilige abendunterhaltung...
der automatische neustart funktionierte dann erstmal nicht, weil er beim hochfahren nicht über das altbekannte auswahlmenu mit dem abgesicherten modus hinauskam...
die standardlösung in diesem falle ist dann einfach das gerät ein paar minuten vom netz zu trennen und das ganze zu wiederholen (im fachjargon heißt das "switch off and on again")
dieses mal bootete der laptop ganz brav bis zu dem punkt an dem ich eigentlich meinen mauszeiger mit dem desktop erwartet hätte...aber nein, jäh wurde meine freude enttäuscht...es wurde direkt wieder neugestartet... dieses schauspiel habe ich mir dann noch fünfmal angeschaut und kam dann zu dem entschluss "das bringt so nix"...
abgesicherter modus und scandisk bis zum abwinken brachten auch keine neuen informationen, geschweigedenn erfolg...jeder normale bootvorgang endete in einem neustart...
-> ich bin jacks aufkommende ratlosigkeit...
ich habe dann erstmal alle zusatzgeräte abgestöpselt, wlan deaktiviert und nochmal versucht zu booten... und siehe da: mein mauszeiger und mein desktop begrüßten mich nach dem erfolgreich abgeschlossenen bootvorgang...
die freude war groß, ich begann wieder alles einzustöpseln, wlan anschalten... und zack: neuer bluescreen und neustart... da ich bis zu diesem zeitpunkt erst die maus per usb verbunden hatte und dann wlan aktiviert hatte, konnte es nur an einem dieser beiden liegen...
-> ich bin jacks messerscharfe diagnostik...
nach einigen versuchen stand fest: jedes mal wenn ich wlan per schalter aktiviert hatte, kam ein bluescreen mit einem irq-zuweisungsfehler...
ich begann schonmal eine datensicherung falls ich hätte formatieren müssen...
aber noch wollte ich mich mit diesem worstcase nicht anfreunden...und probierte alles mögliche aus... vom manuellen ändern der speicherzuweisung bis zum schrauben am irq...was nicht ohne weiteres möglich ist, sondern nur indirekt wenn man andere geräte stilllegt...
brachte alles nichts...
letzte möglichkeit war dann nur noch, den wlan adapter einfach mal komplett zu löschen und wieder neu zu installieren...
und siehe da: ich bin wieder online...
-> ich bin jacks universeller pragmatismus...
danke microsoft für diese kurzweilige abendunterhaltung...
Sonntag, 6. September 2009
ich bin jacks kurzes gastspiel
stellen wir uns vor, wir wären seit mehreren dekaden ein sehr großer und sehr bekannter und sehr erfolgreicher hersteller von erfrischungsgetränken und diverse tests beweisen, dass unsere kunden uns mögen, weil wir WIR sind, ein teil der kultur und der gesellschaft...
allerdings ziehen testkandidaten bei geschmackstests regelmäßig die konkurrenz vor...
begründung der kunden beim geschmackstest: schmeckt besser, schmeckt süßer...
und dieser ärgste konkurrent schickt sich darüberhinaus noch an, uns nach und nach immer mehr marktanteil wegzunehmen...
was machen wir?
-> ich bin jacks revolutionäre idee...
wir ändern einfach die rezeptur unserer erfolgreichsten brause, welche seit annähernd neunzig jahren unverändert geblieben ist... pre-tests zeigen, dass der geschmack zwar im allgemeinen als angenehm empfunden wird, aber halt nicht allen schmeckt und viele testkandidaten sind verwundert oder irritiert als sie erfahren, dass das neue getränk von uns stammt... trotzdem wird der plan durchgezogen und ab einem stichtag die komplette produktion auf die neue mixtur umgestellt...
unser konkurrent nimmt dies dann zum anlass, in einer der größten und renommiertesten zeitung des landes eine ganzseitige anzeige zu schalten "colakrieg gewonnen"
-> ich bin jacks aggressives marketing
immerhin, unsere strategie geht zumindest für wenige wochen partiell auf, die umstellung spricht sich sehr schnell rum und innerhalb von nur zwei tagen wissen mehr als drei viertel der bevölkerung über die umstellung bescheid und die verkaufszahlen schnellen auch kurz in die höhe...
aber das was der pre-test angedeutet hat, beginnt sich langsam auszubreiten: der teil der bevölkerung dem unsere brause früher geschmeckt hat, ist irritiert...die enttäuschung darüber dass "das gute alte" rezept verändert wurde, ist groß...der teil der durch die veränderte mixtur als konsument neu gewonnen werden kann, kann diejenigen nicht aufwiegen, die aus protest nicht mehr kaufen... öffentlicher unmut macht sich breit...die telefone der beschwerdehotline klingeln unentwegt...personen von öffentlichem interesse sprechen sich gegen die neue mixtur aus...
-> ich bin jacks kapitaler fehlschlag
wir haben etwas verändert, was seit jahrzehnten typisch für unser land war, wir haben uns gewagt etwas anzutasten, was beinahe schon heilig war...womit sich die leute identifiziert haben...etwas von unschätzbarem wert...
und nach nur knapp drei monaten müssen wir uns eingestehen, dass die verbannung der originalmischung sowie die neue mixtur fehler waren und wir geben öffentlich bekannt, ab sofort wieder die alte mischung zu brauen...die neue brause wird aber weiterhin produziert und heißt fortan "brause II"...
daraufhin steigen die verkaufszahlen endlich wieder an...und wir schaffen es doch noch, unseren konkurrenten zu überflügeln...
nach wenigen jahren wird aber auch "brause II" die regale in den läden wieder verlassen und heimlich still und leise in der aservatenkammer der grandiosen fehlschläge landen...
nachdem wir uns dann auch schon an der goldenen regel "never change a winning team" vergriffen haben, so lassen wir auch bis heute noch verlautbaren, dass "brause II" dennoch ein erfolg war und uns geholfen hat, unseren status zu festigen...
wer sind wir?
allerdings ziehen testkandidaten bei geschmackstests regelmäßig die konkurrenz vor...
begründung der kunden beim geschmackstest: schmeckt besser, schmeckt süßer...
und dieser ärgste konkurrent schickt sich darüberhinaus noch an, uns nach und nach immer mehr marktanteil wegzunehmen...
was machen wir?
-> ich bin jacks revolutionäre idee...
wir ändern einfach die rezeptur unserer erfolgreichsten brause, welche seit annähernd neunzig jahren unverändert geblieben ist... pre-tests zeigen, dass der geschmack zwar im allgemeinen als angenehm empfunden wird, aber halt nicht allen schmeckt und viele testkandidaten sind verwundert oder irritiert als sie erfahren, dass das neue getränk von uns stammt... trotzdem wird der plan durchgezogen und ab einem stichtag die komplette produktion auf die neue mixtur umgestellt...
unser konkurrent nimmt dies dann zum anlass, in einer der größten und renommiertesten zeitung des landes eine ganzseitige anzeige zu schalten "colakrieg gewonnen"
-> ich bin jacks aggressives marketing
immerhin, unsere strategie geht zumindest für wenige wochen partiell auf, die umstellung spricht sich sehr schnell rum und innerhalb von nur zwei tagen wissen mehr als drei viertel der bevölkerung über die umstellung bescheid und die verkaufszahlen schnellen auch kurz in die höhe...
aber das was der pre-test angedeutet hat, beginnt sich langsam auszubreiten: der teil der bevölkerung dem unsere brause früher geschmeckt hat, ist irritiert...die enttäuschung darüber dass "das gute alte" rezept verändert wurde, ist groß...der teil der durch die veränderte mixtur als konsument neu gewonnen werden kann, kann diejenigen nicht aufwiegen, die aus protest nicht mehr kaufen... öffentlicher unmut macht sich breit...die telefone der beschwerdehotline klingeln unentwegt...personen von öffentlichem interesse sprechen sich gegen die neue mixtur aus...
-> ich bin jacks kapitaler fehlschlag
wir haben etwas verändert, was seit jahrzehnten typisch für unser land war, wir haben uns gewagt etwas anzutasten, was beinahe schon heilig war...womit sich die leute identifiziert haben...etwas von unschätzbarem wert...
und nach nur knapp drei monaten müssen wir uns eingestehen, dass die verbannung der originalmischung sowie die neue mixtur fehler waren und wir geben öffentlich bekannt, ab sofort wieder die alte mischung zu brauen...die neue brause wird aber weiterhin produziert und heißt fortan "brause II"...
daraufhin steigen die verkaufszahlen endlich wieder an...und wir schaffen es doch noch, unseren konkurrenten zu überflügeln...
nach wenigen jahren wird aber auch "brause II" die regale in den läden wieder verlassen und heimlich still und leise in der aservatenkammer der grandiosen fehlschläge landen...
nachdem wir uns dann auch schon an der goldenen regel "never change a winning team" vergriffen haben, so lassen wir auch bis heute noch verlautbaren, dass "brause II" dennoch ein erfolg war und uns geholfen hat, unseren status zu festigen...
wer sind wir?
Samstag, 5. September 2009
ich bin jacks minimaler umweg
dem ein oder anderen wird aufgefallen sein, dass gestern nachmittag so ab drei uhr der himmel über dem rhein-main gebiet die schleusen geöffnet hatte und die darunterliegende erde regelrecht geflutet wurde...
bei solch großen mengen an regenwasser verbunden mit laub, dreck und sonstigem schmodder auf bundesdeutschen straßen, kann schnell mal ein gullideckel an die grenzen seiner aufnahmefähigkeit stoßen... die folge davon ist ein kleiner see auf der fahrbahn...
so geschehen gestern nachmittag an einer belebten kreuzung mit mehrspurigem verkehr und fußgängerüberweg... auf einer sehr breiten rechtsabbiegespur an der ampel hatte sich solch ein besagter see an der kurveninnenseite gebildet und stellte manch einen autofahrer vor große probleme...
-> ich bin jacks witterungsbedingter aufenthalt...
da ich nicht wirklich nass werden wollte, wartete ich geschätzte zehn minuten auf eine straßenbahn und konnte ein wenig das verhalten der autofahrer beobachten...
das gestaute regenwasser war schätzungsweise schon gute dreißig cm tief und hatte mittlerweile auch weite teile des bürgersteigs in beschlag genommen, sehr zur freude der an der ampel wartenden fußgänger...bei der ersten grünphase fuhren noch sämtliche (sieben) autos direkt durch den see...zwar im schritttempo aber dennoch einfach mitten durch...war halt der kürzeste weg...das wasser schwappte noch weiter auf den bürgersteig, bei einigen kam es sicherlich auch durch die tür in den innenraum hinein...
bei der zweiten grünphase passierte das gleiche wie eben: alle (diesmal neun) fuhren mit gebührendem respekt und ganz langsam einfach mitten durch den see...wenn das bei den vorherigen schon geklappt hat, wird es jetzt auch wieder klappen... schließlich wurde niemand von der riesenpfütze verschluckt...
bei der dritten grünphase schließlich kam der vorletzte von allen fahrern auf die idee, die kurve ein wenig weiter außen anzufahren und so nicht direkt durch die pfütze zu fahren...und siehe da: das wasser schwappte nicht bedrohlich auf wartende fußgänger zu und der innenraum war ebensowenig in gefahr...
-> ich bin jacks späte einsicht...
durch das außen anfahren der kurve war die zurückgelegte wegstrecke nun minimal länger und diese fahrweise fand auch schnell nachahmer...und dann kam auch schon meine straßenbahn...
bei solch großen mengen an regenwasser verbunden mit laub, dreck und sonstigem schmodder auf bundesdeutschen straßen, kann schnell mal ein gullideckel an die grenzen seiner aufnahmefähigkeit stoßen... die folge davon ist ein kleiner see auf der fahrbahn...
so geschehen gestern nachmittag an einer belebten kreuzung mit mehrspurigem verkehr und fußgängerüberweg... auf einer sehr breiten rechtsabbiegespur an der ampel hatte sich solch ein besagter see an der kurveninnenseite gebildet und stellte manch einen autofahrer vor große probleme...
-> ich bin jacks witterungsbedingter aufenthalt...
da ich nicht wirklich nass werden wollte, wartete ich geschätzte zehn minuten auf eine straßenbahn und konnte ein wenig das verhalten der autofahrer beobachten...
das gestaute regenwasser war schätzungsweise schon gute dreißig cm tief und hatte mittlerweile auch weite teile des bürgersteigs in beschlag genommen, sehr zur freude der an der ampel wartenden fußgänger...bei der ersten grünphase fuhren noch sämtliche (sieben) autos direkt durch den see...zwar im schritttempo aber dennoch einfach mitten durch...war halt der kürzeste weg...das wasser schwappte noch weiter auf den bürgersteig, bei einigen kam es sicherlich auch durch die tür in den innenraum hinein...
bei der zweiten grünphase passierte das gleiche wie eben: alle (diesmal neun) fuhren mit gebührendem respekt und ganz langsam einfach mitten durch den see...wenn das bei den vorherigen schon geklappt hat, wird es jetzt auch wieder klappen... schließlich wurde niemand von der riesenpfütze verschluckt...
bei der dritten grünphase schließlich kam der vorletzte von allen fahrern auf die idee, die kurve ein wenig weiter außen anzufahren und so nicht direkt durch die pfütze zu fahren...und siehe da: das wasser schwappte nicht bedrohlich auf wartende fußgänger zu und der innenraum war ebensowenig in gefahr...
-> ich bin jacks späte einsicht...
durch das außen anfahren der kurve war die zurückgelegte wegstrecke nun minimal länger und diese fahrweise fand auch schnell nachahmer...und dann kam auch schon meine straßenbahn...
Freitag, 4. September 2009
ich bin jacks grüner daumen
die tage habe ich überraschenderweise noch ein geburtstagsgeschenk bekommen:
eine topfpflanze, "anthurien" um genau zu sein...
blüht leuchtend rot und heute habe ich das gute stück unter einsatz meiner trockenen kleider durch den starkregen sicher nach hause gebracht...
noch gehts dem pflänzchen gut, aber es ist eine persönliche premiere:
meine erste topfpflanze...ich hatte zwar schonmal einige zeit eine venusfliegenfalle bei mir zu gast, aber nach vier monaten ging sie den weg alles irdischen...und nicht wie man evtl vermuten könnte weil ich ihr das essen streitig gemacht habe oder sie mit steak gefüttert hatte...
nein...einfach so...
dieses recht traumatische erlebnis brachte mich zu der annahme, dass pflanzen und ich nie wirklich zueinander finden könnten...
seitdem hab ich auch ganz gut ohne pflanzen gelebt und die pflanzenwelt kam auch gut ohne mich aus... nennen wir es eine antisymbiose mit der beide seiten gut gefahren sind bisher...
nun wurden die karten neu gemischt...aktuell steht sie am fenster und genießt die spätsommersonne und ich mache mir gedanken wie ich den beinah schon unvermeidlichen todesfall zumindest herauszögern kann...
leider habe ich die pflegeanleitung bei laufen durch den regen verloren...so muss ich mich nun an das internet halten...was auch nicht immer einfach ist...bei zehn erfahrungsberichte hat man schnell elf meinungen zusammen...
-> ich bin jacks ungutes gefühl bei der sache...
ob sie es schon irgendwie ahnt?
ob sie weiß dass ich ganz sicher nicht mit ihr sprechen werde?
ob sie die unordnung hier stört?
wenigstens gibt es mit blumen keine eifersuchtsdramen...
eine topfpflanze, "anthurien" um genau zu sein...
blüht leuchtend rot und heute habe ich das gute stück unter einsatz meiner trockenen kleider durch den starkregen sicher nach hause gebracht...
noch gehts dem pflänzchen gut, aber es ist eine persönliche premiere:
meine erste topfpflanze...ich hatte zwar schonmal einige zeit eine venusfliegenfalle bei mir zu gast, aber nach vier monaten ging sie den weg alles irdischen...und nicht wie man evtl vermuten könnte weil ich ihr das essen streitig gemacht habe oder sie mit steak gefüttert hatte...
nein...einfach so...
dieses recht traumatische erlebnis brachte mich zu der annahme, dass pflanzen und ich nie wirklich zueinander finden könnten...
seitdem hab ich auch ganz gut ohne pflanzen gelebt und die pflanzenwelt kam auch gut ohne mich aus... nennen wir es eine antisymbiose mit der beide seiten gut gefahren sind bisher...
nun wurden die karten neu gemischt...aktuell steht sie am fenster und genießt die spätsommersonne und ich mache mir gedanken wie ich den beinah schon unvermeidlichen todesfall zumindest herauszögern kann...
leider habe ich die pflegeanleitung bei laufen durch den regen verloren...so muss ich mich nun an das internet halten...was auch nicht immer einfach ist...bei zehn erfahrungsberichte hat man schnell elf meinungen zusammen...
-> ich bin jacks ungutes gefühl bei der sache...
ob sie es schon irgendwie ahnt?
ob sie weiß dass ich ganz sicher nicht mit ihr sprechen werde?
ob sie die unordnung hier stört?
wenigstens gibt es mit blumen keine eifersuchtsdramen...
Donnerstag, 3. September 2009
ich bin jacks schleichender herbstanfang
nobody on the roadirgendwie scheinen diese zeilen für genau diesen heutigen tag geschrieben worden zu sein...
nobody on the beach
i feel it in the air
the summers out of reach
(don henley)
dort wo die letzten wochen und monate immer menschen anzutreffen waren, die sich in der sonne räkelten und die warmen tage genossen, herrschte heute gähnende leere...
kein sehen und gesehen werden...kein fröhliches beisammensein auf wiesen am rheinufer...
nur der böige wind trieb unentwegt blätter vor sich her und diejenigen, die sich draußen aufhielten, gingen einen schritt schneller um möglichst bald wieder vor dem wind geschützt zu sein... nicht dass es kalt gewesen wäre...nein...
nur wird es das wohl mit dem sommer gewesen sein...
-> ich bin jacks leiser abschied...
Mittwoch, 2. September 2009
ich bin jacks anschauliche kettenreaktion
dieser tag begann eigentlich wie so viele: viel zu früh...allmorgendliches ritual...aufstehn, brötchen in den ofen, duschen, anziehen, brötchen belegen, tasche packen, straßenbahn erwischen, auf die arbeit gefahren werden...im zug noch was lesen oder schlaf nachholen...
dieses mal allerdings kam auf einem unterwegsbahnhof die durchsage, dass auf grund einer weichenstörung sich die weiterfahrt um geschätzte zehn minuten verzögern wird...
zu erläuterung: ich reise auf dem weg zur arbeit auf einer größtenteils eingleisigen strecke, sprich entgegenkommende züge müssen in bahnhöfen mit zwei gleisen aufeinander warten...wir wollen ja keinen frontalzusammenstoß auf offener strecke...
scheinbar war nun in einem vor uns liegenden bahnhof die weiche blockiert und die dort stattfindende zugkreuzung musste vorverlegt werden... was zur folge hatte, dass mein zug noch auf die ankunft des gegenzuges warten musste...
entgegen aller unkenrufe der anderen mitreisenden ging es auch wirklich nach zehn minuten weiter...unterwegs zweigt noch eine weitere strecke ab...die dort verkehrende regionalbahn hat auch brav gewartet (was regionalbahnen in neunundneunzig prozent der fälle immer machen...) ebenso wie die regionalbahn im endbahnhof meines zuges...
folgende kettenreaktion fand nun statt: die beiden wartenden regionalbahnen haben die zehn minuten schön weiter in die welt (ok, nur deutschland...) hinausgetragen und wiederrum an deren endbahnhöfen warteten weitere regionalbahnen die zehn minuten verspätung ab...
-> ich bin jacks allwissendes computerinformationssystem...
knappe zwei stunden später hatten sich besagte zehn minuten bis nach karlsruhe im süden und bis fast nach bonn im norden fortgepflanzt... und das alles nur wegen einer kleinen morgendlichen störung... getreu der devise: kleine ursache - große wirkung...
dieses mal allerdings kam auf einem unterwegsbahnhof die durchsage, dass auf grund einer weichenstörung sich die weiterfahrt um geschätzte zehn minuten verzögern wird...
zu erläuterung: ich reise auf dem weg zur arbeit auf einer größtenteils eingleisigen strecke, sprich entgegenkommende züge müssen in bahnhöfen mit zwei gleisen aufeinander warten...wir wollen ja keinen frontalzusammenstoß auf offener strecke...
scheinbar war nun in einem vor uns liegenden bahnhof die weiche blockiert und die dort stattfindende zugkreuzung musste vorverlegt werden... was zur folge hatte, dass mein zug noch auf die ankunft des gegenzuges warten musste...
entgegen aller unkenrufe der anderen mitreisenden ging es auch wirklich nach zehn minuten weiter...unterwegs zweigt noch eine weitere strecke ab...die dort verkehrende regionalbahn hat auch brav gewartet (was regionalbahnen in neunundneunzig prozent der fälle immer machen...) ebenso wie die regionalbahn im endbahnhof meines zuges...
folgende kettenreaktion fand nun statt: die beiden wartenden regionalbahnen haben die zehn minuten schön weiter in die welt (ok, nur deutschland...) hinausgetragen und wiederrum an deren endbahnhöfen warteten weitere regionalbahnen die zehn minuten verspätung ab...
-> ich bin jacks allwissendes computerinformationssystem...
knappe zwei stunden später hatten sich besagte zehn minuten bis nach karlsruhe im süden und bis fast nach bonn im norden fortgepflanzt... und das alles nur wegen einer kleinen morgendlichen störung... getreu der devise: kleine ursache - große wirkung...
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